
Wird eine CNC-Maschine und der zusätzliche Drehtisch sowie ein allfälliges Gegenlager für Spannbrücken- oder Reitstock für Wellenbearbeitung auch noch mit einem Nullpunktspannsystem ausgerüstet, kann die 3-Achs-Maschine in kürzester Zeit (und auch von Nicht-Spezialisten) in eine 4-Achs- oder gar vollwertige 5-Achs-Maschine umgerüstet werden, inkl. Simultanbearbeitungen. Das bietet von den Drehtischherstellern aktuell nur pL LEHMANN mit dem QUICKpLEX-System
Vorteile
Das liegt auf der Hand:
– kürzestmögliche Umrüstzeit in Minuten anstatt Stunden
– Hohe Wiederholgenauigkeit im Raum aller auswechselbaren Elemente, da diese mit Nullpunktspannung in allen Achsen mit bis zu 0.005mm repositioniert werden, was in vielen Fällen ein erneutes Einmessen/Ausrichten unnötig macht
– teil- oder vollautomatisierbares Umrüsten
Nachteile
Abhängig vom gewählten Nullpunkt-Spannsystem (pL LEHMANN bietet neben LANG Quickpoint auch andere wie SCHUNK, EROWA, ZEROCLAMP, AMF usw.):
– Genauigkeit nicht ausreichend
– teuer, weil zu selten umgerüstet werden muss (ROI zu schwach)
– Haltekräfte zu gering, was allerdings hauptsächlich im Fall von Schwerzerspanung realistisch ist
Häufig gestellte Fragen
Welches Nullpunktspannsystem ist das beste?
Antwort: Das kommt ganz auf die Bedürfnisse drauf an. Für die allgemeine Metallzerspanung hat sich weltweit das QuickPoint-System von LANG Technik durchgesetzt. Bei höheren Anforderungen bieten sich Systeme von Schunk, Zeroclamp oder AMF an, für höchste Anforderungen ist EROWA und System 3R in der Leader position.
Kann ich auf einen Messtaster auf der Maschine ganz verzichten?
Antwort: Teilweise schon, aber auch hier muss der genaue Bedarf gut geklärt und gegen die Vor- und Nachteile abgewogen werden.
