Der Umstieg von der 3-Achs- auf die 5-Achs-Bearbeitung ist für viele Betriebe ein grosser Schritt, der oft von Sorgen über Kollisionen und Programmierfehler begleitet wird. Experten empfehlen daher einen strukturierten Ansatz:
- Einstieg über 3+2: Beginnen Sie mit der Positionierbearbeitung. Die Logik ist identisch mit der 3-Achs-Bearbeitung, nur dass das Werkstück vorab gedreht wird.
- Digitale Simulation: Nutzen Sie CAM-Systeme mit integrierter Maschinenraumsimulation. Dies verhindert teure Kollisionen, die bei 5-Achs-Systemen schnell Schäden im fünfstelligen Bereich verursachen können.
- Prozessüberwachung: Systeme wie die pL-smartBox bieten eine zusätzliche Sicherheitsebene, indem sie abnormale Schockbelastungen sofort registrieren oder sogar den Prozess früher stoppen können, vor allem aber Folgeschäden durch raschere und präzisere Lokalisierung vermeiden helfen oder Schäden an anderen Komponenten früher erkennbar machen können.
- Steifigkeit vor Geschwindigkeit: Achten Sie bei der Auswahl des Drehtisches auf die Klemmkräfte. Ein schneller Tisch, der während der Bearbeitung vibriert, vernichtet den Produktivitätsgewinn durch hohen Ausschuss.
