In einem volatilen Marktumfeld ist die Investition in starre Maschinensysteme mit hohen Risiken verbunden. Das combiFlex-Baukastensystem von pL LEHMANN adressiert dieses Problem durch eine konsequente Modularität. Das System basiert auf vier Grundbaugrössen (507, 510, 520, 530), die einen Planscheibenbereich von 100 mm bis 500 mm abdecken. Diese Basiseinheiten können je nach aktueller Auftragslage mit verschiedenen Modulen zu komplexen Bearbeitungslösungen kombiniert werden.

Ein Fertigungsbetrieb kann beispielsweise mit einer einfachen vierten Achse (EA-Modell) zur Bearbeitung von Wellen beginnen. Erhält das Unternehmen später Aufträge für komplexe Geometrien, lässt sich dieselbe Achse mit einem Schwenklager und einer weiteren Dreheinheit zu einem vollwertigen T-Modell (zweiachsiger CNC-Drehtisch) für die 5-Achs-Bearbeitung ausbauen. Diese Erweiterbarkeit stellt sicher, dass der Anwender nicht in einen komplett neuen Drehtisch investieren muss, sondern bestehende Hardware weiter nutzen kann.

Das quickFlex-Zubehörprogramm, kombiniert mit dem VOLEX-Werkstückspannsystem, bietet eine Vielzahl von StandardOptionen wie hydraulische oder pneumatische Klemmungen, Gegenlager für lange Werkstücke und Spindeladapter für unterschiedliche Spannmittel von Erowa, Schunk oder Lang (und viele andere mehr). Diese universelle Kompatibilität erlaubt es KMU, ihre bestehende Spanntechnik-Infrastruktur nahtlos zu integrieren und gleichzeitig von der Schweizer Präzision der pL LEHMANN-Achsen zu profitieren. Und das aus dem Standard-Sortiment und ohne kundenspezifisches und teures Engineering.