Kleine, schnelle und serientaugliche Standardmaschinen wie die Fanuc-Robodrill haben in der Automobilindustrie vielerorts die Transferstrassen abgelöst: steigende Variantenvielfalt und sinkende Serien haben die Anforderungen an die Flexibilität drastisch erhöht.

Vorteile

Die Vorteile liegen auf der Hand:

– universell aufbaubar auf der Maschine

– mit unterschiedlichsten Spannsystemen ausrüstbar

– Nullpunktspannung kombiniert mit automatischer Werkstückspannung in einem: Das neue VOLEX-System als Erweiterung des Baukastens ermöglicht Vorrichtungswechsel und Werkstückhandling mit Roboter in Einem – Flexibilität pur

– in kleinen Schritten skalierbare Produktion

Nachteile

Gegenüber spezialisierten Maschinenkonzepten für die Automobilindustrie, wie sie z.B. Grob, Chiron oder SW anbieten, ist der Projektierungsaufwand beim Einsatz eines pL LEHMANN-Drehtisches stark abhängig vom jeweiligen Maschinenanbieter oder Integrator. Diese Unsicherheit kann sich der Endkunde bei einem spezialisierten Hersteller ersparen – wenn auch oft für wertvolles Geld.

Häufig gestellte Fragen

Wie ist es möglich, mit kleinen Standardmaschinen eine Hochvolumenfertigung zu betreiben? Da setzt man heute doch eher auf Mehrspindelmaschinen mit Vollautomation? Antwort: Nehmen wir z.B. 4 Tapping-Center, ausgerüstet mit je einem doppelspindligen Schwenk-Drehtisch, mit automatischer Spanntechnik und passender Automation. Die Produktivität ist in der Praxis meist höher, der Footprint kleiner und ganz wesentlich: Fällt eine Spindel aus, arbeiten 3 Spindeln weiter. Welche Mehrspindelmaschine bietet das?